USA Juli 2013 - Tag 15

July 24, 2013

Auf dem heutigen Programm stand Lower Manhattan mit dem 9/11-Memorial und dem Bereich rund um die Wall Street. Der Besuch von 9/11 war keine einfache Angelegenheit. Zunächst musste man sich in einem abgelegenen Gebäude die kostenlosen Tickets besorgen, dann musste man durch eine Sicherheitsschleuse mit Metalldetektoren für Mensch und Handgepäck wie am Flughafen und zudem wurden die Tickets noch an vier verschiedenen Stationen kontrolliert. Ziemlich paranoid sind sie ja in dieser Beziehung, die Amis.

 

Das Memorial selbst war sehr schön angelegt. Wo die beiden Tower standen, befinden sich große Wasserbecken, die mit den Namen der Opfer umrandet sind. Bäume lockern das Geschehen etwas auf. Permanent rauscht Wasser die Wände herab und verschwindet in dem kleinen Becken in der Mitte. Rundherum wird gebaut. Das neue World Trade Center One steht ja schon, drei weitere Gebäude sind im Bau. WTC1-4 bilden einen Halbkreis um die Gedenkstätte.

Im Hintergrund WTC1

 

Im Bereich der Wall Street war es leider total überlaufen, so dass wir dort schnell das Weite gesucht haben. Eine kleine Randnotiz: Touristen bringen jedes Jahr über 50 Mrd. Dollar in die Stadt. Nach der "Wall Street" ist der Tourismus die zweitgrößte Einnahmequelle.

Wir haben also das Weite gesucht. Das war eine gute Idee, denn so konnten wir uns das nahegelegene Indianermuseum fast ungestört ansehen. Der Eintritt ist frei.​  

Hier werden in einem separaten Bereich Musiker geehrt, die indianischer Abstammung sind. Neben einem Oskar hängen hier auch zwei goldene Schallplatten, die Ritchie Valens' Familie für "Donna" und "La Bamba" bekommen hat. Valens selbst war mexikanischer Abstammung.

 

Im Indianermuseum haben wir auch erfahren, was Hoboken bedeutet. Der Ort, in dem wir derzeit wohnen, heisst übersetzt: "Der Ort, wo die Friedenspfeife geraucht wird". Da wohnt man doch gerne.

In der nahe gelegenen "White Horse Tavern" gab es anschließend ein Happy Hour-Stella für den Papa und Eiswasser für die Kleinen.

Rein zufällig kamen wir dann, wie schon einige Tage zuvor, an Dreharbeiten vorbei. Es stellte sich heraus, dass an beiden Drehorten Szenen für "Teenage Mutant Ninja Turtles" gedreht wurden, der 2014 in die Kinos kommt.

Während der Film selbst keine Begeisterungsstürme bei mir auslösen kann, bin ich von der weiblichen Hauptdarstellerin doch recht angetan. Leider hatte ich nur ein Weitwinkel dabei und konnte deshalb kein gutes Portrait heranzoomen.

Das wars für heute. Morgen ist Finaltag.

     

 

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