USA/Kanada Juli 2016 - Tag 21

July 27, 2016

Heute ist unser letzter Tag in Amerika und wir haben wieder viel erlebt. Bevor der eigentliche Bericht beginnt, auf besonderen Wunsch meiner Mutter hier auch einmal zwei Fotos von mir. Für gewöhnlich bin ich ja hinter der Kamera, also auf den Bildern nie zu sehen, aber ich bin tatsächlich auch dabei. Hier der Beweis und auf diesem Wege noch einmal liebe Grüße nach Hemmingen an meine Eltern. Wir sehen uns am Freitag in der schönen "Insel" am Maschsee.

 

Heute haben wir ein Sightseeing der besonderen Art mitgemacht - "Ride the Ducks of Seattle". Wären wir drei Wochen früher hier gewesen, hätten wir vielleicht Ashton Kutcher und Mila Kunis getroffen, die die Tour wohl derzeit mitgemacht haben. Für alle über 50 - das sind Schauspieler.  

Die Ducks sind Amphibienfahrzeuge, die auf der Straße und dem Wasser unterwegs sein können. Gestaltet als Gute-Laune-Tour mit lustiger Animation, was vielleicht nicht jedermanns Sache ist. Unterm Strich war es aber nett.

auf der Straße... 

und auf dem Lake Union... 

Miese Bildqualität, da von weitem aufgenommen - das Haus von Sam aus "Schlaflos in Seattle"

 

Einer der Lieblingsfilme von Steffi und wahrscheinlich, neben der Space Needle, einer der Hauptgründe dafür, dass wir in diesem Jahr in Seattle gelandet sind. Und wie wir heute erfahren haben, ist es offiziell der romantischte Film aller Zeiten - aha, soso :-)

 

Butzi mit duckmäßiger Tröte 

 

Anschließend waren wir im EMP - dem Experience Music Project. Ein Museum, entworfen von Frank Gehry, gestiftet von Paul Allen (Microsoft), in dem Ausstellungen zu den Themen Science Fiction und Musik gezeigt werden. Eine Sonderausstellung gab es zu Star Trek.

Die Brücke von James T. Kirk 

Tricorder, Phaser, Communicator und Pilles Untersuchungsgeräte (falls die Utensilien noch jemand kennt)

 

Weiter ging es zu Jimi Hendrix, der in Seattle geboren wurde.

Songtext zu Black Gold - notiert auf Schmierzetteln von National Airlines

Seine Tasche für Kosmetika etc. Er flog übrigens immer 1. Klasse

Sein Tagebuch

Eine seiner Gitarren

 

Weiter ging es zu Nirvana... dessen Sänger, Kurt Cobain, kommt nicht direkt aus Seattle, sondern aus Aberdeen. Dieses Aberdeen ist aber nur 100 Meilen von Seattle entfernt. Insofern ist er gewissermaßen auch ein Sohn der Stadt bzw. der Region.

Nirvana - Vertreter des "Grunge", der aus Seattle kommt - ebenso wie Pearl Jam z.B.

Original-Gitarre der "Smells like Teen Spirit-Tour" inklusive Klamotten aus der Zeit Anfang der 90er.

 

Kurt Cobain, Sänger und Seele von Nirvana, starb wie soviele andere Musiker tragisch mit 27 Jahren (Klub 27) an einer Überdosis Heroin, gepaart mit einem Kopfschuss. “It’s better to burn out than to fade away”, stand in dem Abschiedsbrief... eine ziemlich drastische Sichtweise, vor allem für einen 27jährigen...​  

Gitarrenturm 

 

In der Science Fiction-Sektion gab es jede Menge originaler Utensilien aus bekannten Hollywood-Filmen der 70er, 80er, und 90er Jahre: Terminator 2, Zurück in die Zukunft 2, Ghostbusters, Das 5te Element, das Laserschwert von Luke Skywalker aus Star Wars von 1977 uvm.

And this is the end, my only friend, the end...zumindest fototechnisch.

 

Es hat mal wieder Spaß gemacht, abends beim Bierchen Bilder zu bearbeiten und ein paar Zeilen dazu zu schreiben. Ein liebgewonnenes Ritual im Urlaub und am Ende ein weiteres spannendes Kapitel in unserem Reisetagebuch. In den letzten Jahren haben wir jede Menge von diesem Land gesehen und viele gute Stories erlebt. Da lohnt es sich, einmal kurz inne zu halten und "Danke" zu sagen, denn selbstverständlich ist das alles nicht. Wie schnell es vorbei sein kann und wie verrückt die Welt derzeit spielt, das mussten wir in den letzten Urlaubswochen fast täglich feststellen. Da kann man schonmal ins Grübeln kommen. Und wer weiß, wie es hier in den USA und weltweit weitergeht, wenn der Demagoge und Schwarz-Weiß-Maler, Trump, tatsächlich die Wahl gewinnt. Momentan zumindest führt er in den Umfragen. Putin und Trump an den atomaren Schalthebeln - kein angenehmer Gedanke in diesen verrückten Zeiten. Hoffentlich siegt am Ende doch die Vernunft.

 

In diesem Sinne verabschieden wir uns hiermit aus den USA und sagen Bye, Bye und bis bald in diesem großartigen Land. Take care all.

 

 

 

 

 

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